35th Besson Swiss Open: Europas Elite-Brass-Bands kämpfen im KKL Luzern

Der Besson Swiss Open Contest zählt mit einer beeindruckenden Durchschnittsbewertung von 4,93 von 5 Sternen zu den prestigeträchtigsten Brass-Band-Wettbewerben Europas. Jedes Jahr erleben wir hier Musik auf höchstem spielerischen Niveau, wobei die Veranstaltung 2025 bereits ihre 35. Ausgabe feiern wird. Im vergangenen Jahr fand der Contest im Rahmen des 25-jährigen World Band Festivals im KKL Luzern statt, wo die Valaisia Brass Band mit erstaunlichen 347 von 360 möglichen Punkten den begehrten Titel für sich gewinnen konnte. Als Hauptpreis erhielt das Siegerensemble einen Gutschein im Wert von 5000 Franken für Instrumente des renommierten Herstellers Buffet Crampon aus Paris. Während der Veranstaltung geniesst das Publikum stets ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, das sowohl aus dem offiziellen Teststück als auch aus frei gewählten Stücken besteht. Der Besson Swiss Open Contest bildet traditionell den Auftakt zum World Band Festival Luzern und wir freuen uns, Ihnen in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zur kommenden 35. Ausgabe dieses aussergewöhnlichen musikalischen Wettbewerbs vorzustellen.

Besson Swiss Open Contest bringt Europas Top-Brass-Bands nach Luzern

Am 20. September 2025 verwandelt sich das KKL Luzern wieder in einen Mekka für Blasmusikfans, wenn der 35. Besson Swiss Open Contest stattfindet. Dieser hochkarätige Wettbewerb bildet traditionell den Auftakt zum World Band Festival, Europas grösstem Blasmusikfestival, das insgesamt acht Tage dauert und über 22.000 Besucher anzieht.

Was ist der Besson Swiss Open Contest?

Der Besson Swiss Open Contest ist ein renommierter Wettbewerb, bei dem die teilnehmenden Brass Bands um den begehrten Titel “Besson Swiss Open Champion Band” kämpfen. Die Bands müssen ihr Können in zwei musikalischen Disziplinen unter Beweis stellen: einem vorgegebenen Teststück, das alle Bands spielen müssen, sowie einem Selbstwahlstück. Für 2025 wurde “Hypercube” von Oliver Waespi als Teststück festgelegt. Neben dem Hauptpreis werden zwei Spezialpreise vergeben: ein mit 1.000 CHF dotierter Preis der Obrasso-Verlag AG für das bestgespielte Selbstwahlstück und ein mit 500 CHF dotierter Preis der Musik Beat Zurkinden AG für das beste Schlagzeugregister im Teststück.

Welche Rolle spielt das KKL Luzern als Veranstaltungsort?

Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) mit seinem weltberühmten Konzertsaal bietet den perfekten Rahmen für diesen prestigeträchtigen Wettbewerb. Der Saal zeichnet sich durch seine einzigartige Akustik aus, die vom New Yorker Akustiker Russell Johnson konzipiert wurde. Besonders das optimale Raumverhältnis von 1:1:2 trägt zum perfekten Klang bei. Hinzu kommen etwa 24.000 quadratische Gips-Reliefs mit einer Kantenlänge von 20 cm, die den Schall brechen, vervielfachen und in alle Richtungen streuen. Diese architektonischen Besonderheiten machen den Konzertsaal zu einem akustischen Meisterwerk, in dem Blasmusik besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt.

Wie viele Bands nehmen 2025 teil?

Beim Besson Swiss Open Contest treten traditionell zehn Schweizer Brass Bands gegeneinander an. Die Teilnehmer für 2025 stehen noch nicht fest, allerdings dürften die besten Bands des Landes vertreten sein. Im Vorjahr konnte die Valaisia Brass Band den Titel gewinnen – ihr erster Sieg seit 2013 und erst der zweite überhaupt bei diesem wichtigen Wettbewerb. Der Wettbewerb beginnt morgens um 9:00 Uhr mit dem Teststück, während nachmittags die Selbstwahlstücke präsentiert werden. Mit einem voraussichtlichen Ende um 18:30 Uhr erwartet die Zuschauer ein intensiver Tag voller hochklassiger Blasmusik, bevor am Abend weitere Konzerte im Rahmen des World Band Festivals folgen.

Teilnehmende Brass Bands präsentieren musikalische Vielfalt

Zehn erstklassige Brass Bands aus der Schweiz treten am 20. September 2025 beim 35. Besson Swiss Open Contest an, um ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Die Vielfalt der präsentierten Werke verspricht ein besonderes Klangerlebnis für alle Besucher im KKL Luzern.

Welche Bands treten beim 35. Besson Swiss Open an?

Die Teilnehmerliste für den kommenden Wettbewerb umfasst einige der renommiertesten Brass Bands der Schweiz: Brass Band Berner Oberland unter Leitung von Véronique Gyger-Pitteloud, Brass Band Fribourg mit Adrian Schneider, Brass Band Luzern Land mit Sandro Blank und die Brassband Bürgermusik Luzern unter Michael Bach. Ausserdem treten das Ensemble de Cuivres Valaisan (Jean-François Bobillier), Five Lakes Silver Band (Christopher Ward), Liberty Brass Band (Stefan Roth), Oberaargauer Brass Band (Hervé Grélat), Valaisia Brass Band (Arsène Duc) sowie die Wallberg Band (Ivan Meylemans) an.

Welche Stücke werden gespielt – Teststück und Selbstwahlstücke?

Als Teststück wurde “Hypercube” (2015) des Schweizer Komponisten Oliver Waespi festgelegt, das alle teilnehmenden Bands am Vormittag präsentieren werden. Für den Nachmittag können die Ensembles aus einer Liste anspruchsvoller Selbstwahlstücke wählen, darunter “Blitz” von Derek Bourgeois, “Extreme Make-Over” von Johan De Meij, “Visions Of Gerontius” von Kenneth Downie, “Terra Australis” von Martin Ellerby, “Harrison’s Dream” von Peter Graham, “Pageantry” von Herbert Howells, “English Heritage” von George Lloyd, “Partita” von Philip Sparke sowie “Paganini Variations” und “Red Priest” von Philip Wilby.

Wie wird das Programm strukturiert?

Der Wettbewerb folgt einem bewährten Ablauf: Vormittags spielen alle Bands das Teststück “Hypercube”, während nachmittags ab 14:00 Uhr die Selbstwahlstücke präsentiert werden. Dieser zweiteilige Aufbau ermöglicht einen direkten Vergleich der technischen und interpretatorischen Fähigkeiten aller teilnehmenden Ensembles. Während das Teststück die technische Präzision und stilistische Einheitlichkeit in den Vordergrund stellt, bieten die Selbstwahlstücke den Bands die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken und künstlerischen Besonderheiten hervorzuheben. Gleichzeitig können die Zuhörer verschiedene Interpretationsansätze des gleichen Werkes im Vergleich erleben und anschliessend die musikalische Vielfalt der unterschiedlichen Selbstwahlstücke geniessen.

Jury bewertet anonym – So funktioniert das Punktesystem

Ein besonderes Merkmal des Besson Swiss Open Contest ist das anonyme Jurysystem, das Objektivität und Fairness gewährleisten soll. Die Bewertung erfolgt nach einem präzisen Punktesystem, das massgeblich über die Platzierung der teilnehmenden Bands entscheidet.

Wer sitzt in der Jury 2025?

Für den 35. Besson Swiss Open Contest 2025 wurde eine hochkarätige Jury zusammengestellt. Diese besteht aus fünf anerkannten Experten der Brass-Band-Szene: Carlo Balmelli, Robert Childs, Pascal Eicher, Blaise Heritier und Howard Lorriman. Diese Juroren bringen umfangreiche Erfahrung als Dozenten, Dirigenten und Wertungsrichter mit und sorgen somit für eine kompetente Beurteilung der musikalischen Darbietungen.

Wie läuft die Bewertung ab?

Die Juroren bewerten die Vorträge unter besonderen Bedingungen, die absolute Neutralität gewährleisten sollen. Zunächst haben sie keinen Kontakt untereinander während des gesamten Wettbewerbs. Ausserdem erfolgt die Bewertung ohne Sichtkontakt zu den auftretenden Bands. Besonders wichtig ist zudem, dass die Juroren keine Kenntnis über die Startreihenfolge der teilnehmenden Ensembles haben. Dieses System verhindert jegliche Voreingenommenheit und stellt sicher, dass ausschliesslich die musikalische Leistung bewertet wird.

Was bedeutet das Punktesystem für die Platzierung?

Jeder der fünf Juroren kann für das Teststück und das Selbstwahlstück jeweils maximal 60 Punkte vergeben. Nach der Bewertung werden die höchste und die niedrigste Punktzahl gestrichen. Folglich ergibt sich ein Maximum von 180 Punkten pro Band für das Teststück sowie weitere 180 Punkte für das Selbstwahlstück. Insgesamt kann eine Band somit maximal 360 Punkte erreichen. Dieses Verfahren gleicht extreme Bewertungen aus und sorgt für ein ausgewogenes Ergebnis. Die Gesamtpunktzahl entscheidet schliesslich über die Platzierung im Wettbewerb und damit über den Gewinner des begehrten Titels “Besson Swiss Open Champion Band” im KKL Luzern.

Preise, Spezialauszeichnungen und vergangene Sieger

Der Kampf um die begehrten Preise bildet einen zentralen Anreiz für die teilnehmenden Ensembles beim Besson Swiss Open Contest. Die Auszeichnungen und deren Sponsoren spielen dabei eine wichtige Rolle für die Attraktivität des Wettbewerbs.

Welche Preise werden vergeben?

Beim Besson Swiss Open Contest winken attraktive Preisgelder in Form von Instrumentengutscheinen. Der Erstplatzierte erhält einen Gutschein im Wert von 5000 Franken für Instrumente des Herstellers Buffet Crampon, Paris. Für den zweiten Platz gibt es 3000 Franken und der dritte Rang wird mit 2000 Franken belohnt. Zusätzlich vergibt die Obrasso-Verlag AG einen Spezialpreis von 1000 Franken für das bestgespielte Selbstwahlstück. Ferner stiftet die Musik Beat Zurkinden AG 500 Franken für das im Teststück bestgespielte Solo-Euphonium.

Wer gewann den 34. Besson Swiss Open Contest?

Die Valaisia Brass Band unter Leitung von Arsène Duc setzte sich 2024 gegen neun Mitbewerber durch und sicherte den ersten Platz mit beeindruckenden 347 von 360 möglichen Punkten. Auf dem zweiten Rang folgte die Brassband Bürgermusik Luzern mit 342 Punkten, während die Brass Band Fribourg mit 339 Punkten den dritten Platz belegte. Bemerkenswert dabei: Für die Valaisia Brass Band war es erst der zweite Sieg in der Geschichte dieses wichtigen Wettbewerbs und der erste seit 2013.

Welche Rolle spielen Sponsoren wie Obrasso oder Buffet Crampon?

Die Sponsoren sind unerlässlich für die Durchführung und Attraktivität des Wettbewerbs. Buffet Crampon stellt als Hauptsponsor die wertvollen Instrumentengutscheine für die Erstplatzierten zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt die Obrasso-Verlag AG den Contest mit einem Spezialpreis für das bestgespielte Selbstwahlstück. Die Musik Beat Zurkinden AG engagiert sich ebenfalls mit einem Sonderpreis für herausragende solistische Leistungen. Diese Sponsoren tragen wesentlich zum Prestige des Besson Swiss Open Contest bei und unterstreichen dessen Bedeutung in der europäischen Brass-Band-Szene.

Schlussfolgerung

Der Besson Swiss Open Contest hat sich zweifellos als einer der wichtigsten Brass-Band-Wettbewerbe Europas etabliert. Während die Veranstaltung auf ihre 35. Ausgabe zusteuert, bleibt sie ein Eckpfeiler der Schweizer Blasmusikszene und des World Band Festivals im KKL Luzern. Die Kombination aus dem anspruchsvollen Teststück “Hypercube” und den individuell gewählten Selbstwahlstücken stellt sicher, dass sowohl technische Präzision als auch künstlerische Interpretation zur Geltung kommen.

Das anonyme Jurysystem unterstreicht zusätzlich den Anspruch des Wettbewerbs, faire und objektive Bewertungen zu gewährleisten. Obwohl der Siegertitel hart umkämpft ist, geht es letztendlich um weit mehr als nur die attraktiven Preisgelder und Instrumentengutscheine. Vielmehr bietet der Contest eine Plattform für musikalische Exzellenz, auf der sich die besten Schweizer Brass Bands vor einem sachkundigen Publikum messen können.

Die Vorfreude auf den 20. September 2025 ist daher besonders gross. An diesem Tag werden wir erneut Zeuge aussergewöhnlicher musikalischer Darbietungen sein, wenn zehn erstklassige Ensembles um den begehrten Titel “Besson Swiss Open Champion Band” kämpfen. Insgesamt bleibt der Besson Swiss Open Contest ein Höhepunkt im Kalender jedes Blasmusikliebhabers und ein würdiger Auftakt zum renommierten World Band Festival.

FAQs

Q1. Was ist der Besson Swiss Open Contest? Der Besson Swiss Open Contest ist ein prestigeträchtiger Brass-Band-Wettbewerb, der jährlich im KKL Luzern stattfindet. Zehn Schweizer Spitzenbands treten gegeneinander an, um den Titel “Besson Swiss Open Champion Band” zu gewinnen.

Q2. Wie läuft der Wettbewerb ab? Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen: Am Vormittag spielen alle Bands ein vorgegebenes Teststück, am Nachmittag präsentieren sie ein selbst gewähltes Stück. Eine Jury bewertet die Auftritte anonym nach einem Punktesystem.

Q3. Welche Preise gibt es zu gewinnen? Der Hauptpreis ist ein Instrumentengutschein im Wert von 5000 Franken. Zusätzlich gibt es Preisgelder für die Zweit- und Drittplatzierten sowie Spezialpreise für das beste Selbstwahlstück und die beste solistische Leistung.

Q4. Wer sitzt in der Jury? Die Jury besteht aus fünf anerkannten Experten der Brass-Band-Szene. Für 2025 wurden Carlo Balmelli, Robert Childs, Pascal Eicher, Blaise Heritier und Howard Lorriman als Juroren benannt.

Q5. Warum ist das KKL Luzern ein besonderer Veranstaltungsort für diesen Wettbewerb? Der Konzertsaal des KKL Luzern zeichnet sich durch seine hervorragende Akustik aus. Spezielle architektonische Merkmale wie das optimale Raumverhältnis und akustische Elemente sorgen für einen perfekten Klang, der Blasmusik besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt.